4. FJR-Tourer Deutschland-Treffen 2012

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Die Touren

Da wir bei vielen Touren in die Tschechische Republik fahren, vergesst bitte die grüne Versicherungskarte nicht.

ca. 100 km              Ä Schälchen Heeßen (Kennenlerntour)
Nach Anreise und Inbeschlagnahme der Zimmer bietet sich für die Teilnehmer, die noch möchten, müssen, wollen, die Gelegenheit zu einer kleinen Tour im Vogtland. Eine Tour zum Kennenlernen für die, die sich noch nicht kennen, zum gegenseitigen beschnuppern. Und wer sich schon kennt, der freut sich über das Wiedersehen.

Eckpunkte der Tour:
Grünheide – Rodewisch – Kirchberg – der Bikertreff der Eibenstocktalsperre „Talsperrenblick“ – Sosa – Johanngeorgenstadt – Jägersgrün – Grünheide

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Axel
Schedler
Tourenguide
Uli
Thiel
Tourenguide
Hansjürgen
Schnabel
Tourenguide
Frank
Walter
Tourenguide
Werner
Schöllner
Tourenguide
Peter
Bullin
Tourenguide
Radovan
Jira
Tourenguide
Gerhard
Lehmann
Tourenguide
Klaus
Dottermusch
Tourenguide
Michael
Bartzsch
Tourenguide
Hans
Burkhardt
Tourenguide
Wolfgang
Rappl
Tourenguide
Peter
Mietzelfeldt
Tour 1ca. 250 km              S` Arzgebirg
Wir werden bei dieser Tour den zentralen Teil des Erzgebirges erkunden. Von Grünheide, unserem Start, führt die Tour direkt ins „All“, zum sächsischen Sternenstädtchen Morgenröte-Rautenkranz. Für eine längere Besichtigung, reicht aber leider die Zeit nicht. Über den Hefekloßpass erreichen wir Johanngeorgenstadt. Der „Flug“ geht weiter durch aufregende Landschaften, spannende Ausblicke (Fichtelberg 1214 m ü. N. und Klinovec 1244 m ü. N), und natürlich Berg und Talfahrten. In Jöhstadt folgen wir dem schönen Preßnitztal und seiner Schmalspurbahn. Nach so vielen Eindrücken und Informationen wird es jetzt Zeit für eine Mittagspause. Diese genießen wir mit Aussicht in Grumbach. Gestärkt folgen wir der Straße zum Hirtstein, einem Basaltfächer vulkanischen Ursprungs. Einen schönen Blick über das Mittlere Erzgebirge, bietet der Aussichtsturm an der „Drei Brüderhöhe“, von wo es dann an Wolkenstein und seinem Schloss vorbei geht. Entlag der kleinen Orte Scharfenstein, Venusberg, und Gelenau, nähern wir uns den Greifensteinen und dem Greifenbachstauweiher. Dieser Stausee zählt zu den ältesten Talsperren Deutschlands und wurde 1380 ursprünglich für den Zinnbergbau angelegt. Eine Kaffeepause gibt uns Antrieb für den letzten Teil dieser Tour. Über Elterlein und Schwarzenberg fahren wir zur Talsperre Eibenstock. Die Talsperre Eibenstock ist sowohl vom Inhalt, wie von der Höhe des Absperrbauwerkes über der Talsohle, die größte Talsperre im Freistaat Sachsen. Jetzt noch einige kurvige Straßen bis zum Ziel in Grünheide.

Eckpunkte der Tour:
Johanngeorgenstadt - Fichtelberg - Klinovec (CZ) - Jöhstadt - Wolkenstein - Greifensteine - Eibenstock

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Werner
Schöllner
Tourenguide
Peter
Mietzelfeldt
Tour 2ca. 230 km              Eine kleine Weltreise ...
Wenn jemand eine Reise tut...., so geht der allseits bekannte Spruch von Matthias Claudius. Namensgeber der heutigen Tour ist aber Lichtenstein, logischerweise im Sächsischen gelegen, mit seiner Miniwelt. Wir starten pünktlich aus unserem umwaldeten Quartier in Grünheide, um nach einigen Kilometern Morgenröthe-Rautenkranz zu passieren. Die hier gezeigte Ausstellung zur deutsch/deutschen Raumfahrt nehmen wir aber nur aus der Sichtentfernung mit. Auf kleinen Straßen, von griffig bis patchwork als Gruß des letzen Winters düsen wir Richtung Talsperre Eibenstock, um am dortigen Bikertreff für den eventuell notwendigen Flüssigkeitsaustausch zu sorgen. Die Talsperre Eibenstock ist sowohl vom Inhalt wie von der Höhe des Absperrbauwerkes über der Talsohle her die größte Talsperre im Freistaat Sachsen. Gestaut wird das Wasser der Zwickauer Mulde. Von dort aus geht es durch kleine Ortschaften und wechselnde Landschaften zur Miniwelt nach Lichtenstein. Hier steht ein Rundgang per pedes in Haus ! Der Eintritt kostet sechskommafünfzig Euronen. Man kann den Lieben daheim dann locker ein Foto seinerselbst vor dem Eifelturm (mit immerhin 12 m Höhe), vorm Schiefen Turm von Pisa oder auch der chinesischen Mauer schicken. Und das innerhalb einer Stunde. Insgesamt sind es 109 Miniaturen! Mal mehr, mal weniger mini. So schnell geht’s eben nur bei Effjotterrs ! Das Mittagsmahl gibt’s gleich "um die Ecke", in einem gemütlichen Kneipchen. Danach geht’s auf die ca. 140 km lange "Heimfahrt" in Richtung KIEZ . Dabei tangieren wir Zwickau, als Geburtsstadt des Trabbi, auch -Carton de Blamage-Rennpappe-überdachte Zündkerze genannt - und inzwischen bundesweit mit Kultstatus (!). Wir fahren an der Talsperre Koberbach vorbei und steuern durch die Stadt Greiz, unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen im thüringischen Vogtland gelegen. Durch zahlreiche historische Bauten und weil in einem Talkessel gelegen, trägt sie den Beinamen "Perle des Vogtlandes". Unser nächster Augenmerk gilt der Talsperre Pöhl wo die Legende besagt, dass man bei Niedrigwasser den alten Kirchturm des untergegangenen Ortes Pöhl sehen könne, dass Netze daran hängen blieben oder dass man die Kirchturmglocken manchmal hören könne..... "Der Kaffee ist fertig..." könnte man von Pöhl aus fast hören, denn wir sind in Richtung Kaffeepause nach Veitenhäuser unterwegs. Der hier ansässige Gasthof nebst Bikertreffpunkt ist in der ganzen Region bekannt – nicht nur für seine gute Küche. Nun tauchen wir für die letzten Kilometer in einer Höhenlage zwischen 700 und 800 m ü. NN noch einmal in die vogtländischen Wälder ein, durchqueren Schöneck gelegen inmitten des Naturparkes Erzgebirge/Vogtland, weiter durch die Instrumentenstadt Klingenthal, um wieder wohlbehalten im KIEZ zu landen. Textquellen: Wikipedia

Eckpunkte der Tour:
Eibenstock - Lichtenstein - Zwickau - Greiz - Schöneck

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Hansjürgen
Schnabel
Tourenguide
Hans
Burkhardt
Tour 3ca. 245 km              Vogtlandarena
Von unserem Quartier in Grünheide fahren wir über Auerbach und Treuen zur Talsperre Pöhl. Eine kurze Pause dient der Marscherleichterung. Über Plauen, Weischlitz und Reuth erreichen wir das Deutsch - Deutsche Grenzmuseum in Mödlareuth (einigen schon von der letzten Sachsengugge bekannt). Der Ort war seit 400 Jahren zwischen Bayern und Thüringen getrennt, 41 Jahre verlief die innerdeutsche Grenze durch den Ort. Hier unternehmen wir einen halbstündigen Rundgang ohne Passkontrolle. Spätestens jetzt sollte allen der Magen knurren und deshalb machen wir uns auf den Weg über Ebmath ins Tschechische. 1 Stunde sollte genügen um die böhmische Küche zu geniessen. Durch Bad Elster, einem der ältesten Moorheilbäder Deutschlands, und Markneukirchen, der Stadt der Instrumentenbauer erreichen wir in Klingenthal die Vogtlandarena. Kurze Pause um sich die modernste Schanze Europas anzusehen. Auf tollen Straßen gelangen wir über Morgenröth-Rauthenkranz, einem Pass (1784 halbe Meter) und Johanngeorgenstadt nach Sosa, gelegen an der gleichnamigen Talsperre, um in einem „Meiler“ ä Schälchen Heeßen zu genießen. Die letzten Kilometer nach Grünheide werden, vorbei am „Talsperrenblick Eibenstock“, auf kurvenreicher Strecke absolviert.

Eckpunkte der Tour:
Grünheide - Auerbach - Pöhl - Mödlareuth - Ebmath - Hranice(CZ) - Klingenthal - Sosa - Grünheide

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Peter
Bullin
Tour 4ca. 280 km              Geigen, Gulasch, Goethe
Unsere musikalische Tour führt uns über den „Musikwinkel Markneukirchen“, den Grenzort Wernitzgrün schnell nach Tschechien. Hier durchfahren wir 2 Orte, die in der Vergangenheit eine große Rolle im Musikinstrumentenbau gespielt haben. Luby und Kraslice. Kraslice liegt im Tal der Svatava zwischen dem Erzgebirge im Nordosten und dem Elstergebirge im Südwesten. Wir fahren weiter nach Sokolov, einem großen Kohlerevier in Tschechien. Ab hier folgen wir dem Flusslauf des Egers. Schnell vergeht die Zeit und schon sind wir beim Mittagessen in Loket (deutsch Elbogen). Johann Wolfgang von Goethe weilte mehrmals in Loket. Wir speisen in Goethes Bellevue, wo sich einst eine bedeutende romantische Geschichte abgespielt hat. Nach dem die 19jährige Ulrike von Levetzow seinen Heiratsantrag abgelehnt hat, ist Goethe nie wieder in Loket gewesen. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Becov / Teplou (Petschau) wo sich einer der wertvollsten Schätze in Tschechien befindet, der Maurusschrein. Unsere Tour führt weiter durch ein langes flaches Tal, zu einer kleinen Besichtigung der Stadt Karlsbad. Noch bevor wir wieder die deutsche Grenze überqueren pausieren wir zum Kaffeetrinken im idyllischen Restaurant MUT, es liegt mitten im Wald. Danach fahren wir über wunderschöne kleine Waldstrassen in Richtung „Heimat“ über Ehrenzipfel, Schwarzenberg nach Grünheide.

Eckpunkte der Tour:
Grünheide - Wernitzgrün - Luby(CZ) - Kraslice(CZ) - Sokolov(CZ) - Loket(CZ) - Becov/Teplou(CZ) - Jachymov(CZ) - Ehrenzipfel - Schwarzenberg – Grünheide

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Radovan
Jira
Tourenguide
Klaus
Dottermusch
Tour 5ca. 220 km              Wege übers Land
Der Auersberg
Bildquelle:
Von der Basis aus startet die Tour zum Kältepol Sachsens. Wir verlassen das Vogtland und erkunden das Westerzgebirge. Das Westerzgebirge wird durch tiefe Waldtäler zerschnitten und lädt zu schwungvollen Kurvenfahrten ein. Aufgrund reicher Silbererzfunde am Ende des 15. Jahrhunderts, erfolgte eine ständig zunehmende Besiedlung. Es entstanden innerhalb weniger Jahrzehnte berühmte Bergstädte wie Schneeberg und Annaberg. Die Dörfer sind in der Regel sogenannte Straßendörfer. Deshalb können Ortsdurchfahrten durchaus auch 5 km und länger sein. Leider konnten wir in der Kürze der Vorbereitungszeit keine Umgehungsstraßen mehr für euch bauen. Es lohnt sich aber den Blick nach links und rechts schweifen zu lassen. Über Carlsfeld vorbei an Johanngeorgenstadt zum Pumpspeicherwerk Markersbach. Dies ist nach dem thüringischen Goldistal das Zweitgrößte in Deutschland. Eine kleine Stichfahrt führt zum Scheibenberg der vulkanischen Ursprung ist. Nach einer kurzen Rast fahren wir über Cranzahl, dem Startpunkt der Fichtelbergbahn, in die „Adam Ries Stadt“ Annaberg-Buchholz. Unser Mittagessen werden wir im idyllisch gelegenen "Gasthof am Sauwald" einnehmen. Mit einigen Gramm mehr auf den Rippen wird die Federung auf „HARD“ gestellt und es geht weiter zu den Greifensteinen unweit von Geyer. Zwönitz und Hartenstein liegen auf dem Weg zum nächsten Rastpunkt. Zum Beine ausschütteln und einer Tasse Kaffee halten wir am Bikertreff „Talsperrenblick“. Hier sind wir auch schon fast am Ende unserer Tour. Um euch schon auf den Abend einzustimmen, lassen wir die Wernesgrüner Brauerei passieren und freuen uns auf ein Anlegerbier.

Eckpunkte der Tour:
Johanngeorgenstadt – Scheibenberg – Cranzahl – Annaberg-Buchholz – Greifensteine – Talsperre Eibenstock

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Frank
Walter
Tourenguide
Michael
Bartzsch
Tour 6ca. 270 km              Pfützentitscher
Kaum ist das Frühstück beendet, wird auch schon der Motor angeworfen. Wasser wird auf dieser Tour eine „tragende“ Rolle spielen, denn nun folgen Talsperren wie auf einer Perlenschnur. Zuerst die Talsperre Pirk mit der größten europäischen Quadersteinbogenbrücke, welche die Elster überspannt, im Anschluss folgt die Bleilochtalsperre, welche zur Saalekaskade gehört, wie der Hohenwartestausee, der nun kurz gestreift wird. Bei Zeulenroda ist die nächste Talsperre erreicht, wo eine Brücke über das aufgestaute Wasser führt. Bei deren Bau kam es am 13.08.1973 zu einem schweren Zwischenfall (Abknicken des Freivorbaus), bei dem vier Arbeiter ihr Leben verloren. Eines der ersten Zwischenziele ist die Göltzschtalbrücke, sie ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Weiter führt uns die Reise zum „Mittelpunkt“ der Erde. Wir fahren auf kleinen Strassen und müssen dabei durchaus auf Durchfahrtshöhen der Brücken achten.. Das Mittagessen nehmen wir am größten Stausee Deutschlands ein. Mit dicken Bäuchen werden wir einen Ausflug in die Deutsche Geschichte machen. Wir fahren vorbei am Muldensee Talsperre und der Deutschen Raumfahrtausstellung. Von hier fahren wir zielstrebig zum Einlaufbier nach Grünheide. Ein kleines Schmankerl gibt es noch. Auf der Tour werden einige zum ersten Mal ein kleines Stück der Erdachse zu Gesicht bekommen und mit Glück etwas vom Erdachsenschmiernippelöl kosten können.

Eckpunkte der Tour:
Mylau – Pausa – Saalburg - Mödlareuth - Morgenröthe-Rautenkranz

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Axel
Schedler
Tourenguide
Wolfgang
Rappl
Tour 7ca. 310 km              Gipfelstürmer
Wie der Name schon verrät, befahren wir auf dem Erzgebirgskamm das komplette Gebirge in seiner West-Ost-Ausdehnung. Dabei wechseln wir auch auf die böhmische Seite. Die höchsten Erhebungen, der Fichtelberg (1214 m) und der Klinovec (1243 m) liegen auf unserem Weg. Vorbei an Morgenröthe - Rautenkranz, verlassen wir das Vogtland und erklimmen in kurvenreicher Fahrt die Höhen des Erzgebirges. Bei unserem ersten Halt genießen wir den Ausblick über die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Direkt gegenüber wechseln wir ins Böhmische. Auf einsamen Straßen lassen wir unsere Blicke über diese herrliche Landschaft schweifen. Ab Reitzenhain folgen wir der Landesgrenze um diese in Mnisek wieder zu überqueren. Über Zinnwald, wieder in Sachsen angekommen, lassen wir den Höhenrausch hinter uns und widmen uns dem Kurvenrausch. Entlang an Flüssen und durch dichte Wälder, erfahren wir das „Silberne und Mittlere Erzgebirge“. Hier benutzen wir gelegentlich auch Bundestrassen, die aber in dieser Region nur an der Beschilderung zu erkennen sind. So langsam stellt sich bei einem Sachsen der „Kaffeedurscht“ ein. Dieser wird in einem Zugabteil in Wolkenstein gelöscht. Jetzt wird es Zeit die letzte Etappe unter die Räder zu nehmen. Über Markersbach und Schwarzenberg nähern wir uns der Zielgeraden. Von Schönheide, einigen als Austragungsort der „Sachsengugge“ schon bekannt, sind es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Quartier.

Eckpunkte der Tour:
Carlsfeld - Klinovec(CZ) - Olbernhau - Rechenberg - Wolkenstein - Sosa

Unser(e) Tourguide(s):
Tourenguide
Uli
Thiel
Tourenguide
Gerhard
Lehmann
Website zum Treffen 2012 in Kooperation mit Axel Schedler